GRIPP Inther Group

GRIPP Robot Piece Picking

GRIPP steht für Gantry Robotic Intelligent Piece Picker. Damit hat die Inther Group eine vollautomatische, kompakte Kommissionierlösung mit intuitiver Benutzeroberfläche entwickelt. GRIPP bietet eine Performance von bis zu 1.200 Picks pro Stunde und steigert damit die Kommissionierleistung, ohne den Arbeitskräftebedarf zu steigern.

GRIPP ist in der Lage, Produkte aus einem Quellbehälter aufzunehmen und in bis zu zwölf Auftragsbehälter zu verteilen. Dabei können sowohl Quell- als auch Zielbehälter mehrfach unterteilt sein – Zugriff und Ablage erfolgen immer im richtigen Fach. Dadurch entfallen aufwändige Vorsortierungen für die Kommissionierung. Zudem kann die Prozessplanung für Quell- und Zielbehälter flexibler gestaltet werden. Für effi ziente Pickprozesse ist GRIPP mit einem besonders intelligenten und flexiblen Greifer ausgestattet, der sich individuell anpassen lässt. Greifer und Pickprozess fungieren als Basis einer selbstlernenden Software. Mit ihrer Unterstützung wird das aufzugreifende Produkt unabhängig von seiner Größe zuverlässig erfasst. Dazu wurde ein „flexibler Annäherungswinkel“ in der Software programmiert. Er garantiert, dass sich der Roboter dem Produkt stets im richtigen Winkel nähert. Dadurch wird sichergestellt, dass das Produkt stets optimal aufgegriff en, transportiert und abgelegt wird.

Wichtige Merkmale

  • 1.200 Picks/Stunde

  • 12 zugängliche Zielbehälter/Kartons

  • Der adaptive Anfahrwinkel sorgt für eine präzise und optimale Kommissionierung

  • Entnahme und Ablage in unterteilte Behältern

  • Die Produkthöhenerkennung sorgt für eine kontrollierte und präzise Platzierung der Artikel

  • Intuitive Benutzeroberfläche

Messen ist Wissen

Mit Unterstützung einer Bildverarbeitungstechnologie auf Basis von Anwendungen der Künstlichen Intelligenz (KI) führt der Roboter bei jedem Zugriff konkrete Messungen und Berechnungen von Gewicht, Länge, Breite und Höhe der jeweiligen Produkte durch.

Mithilfe verschiedener integrierter Prüfalgorithmen werden die Ergebnisse in Sekundenbruchteilen ausgewertet. So bestimmen die Messergebnisse beispielsweise die Bewegung des Greifers: Je leichter ein Produkt ist, umso schneller kann sich der Greifer bewegen. Überdies werden defekte und/oder falsche Produkte umgehend identifi ziert und könnenn sofort aussortiert werden. Der Sensor erfasst die Höhe des Produkts, wenn der Greifarm es aus dem Quellbehälter hebt. Diese Information ermöglicht es dem Greifer, das Produkt kontrolliert und effizient im Auftragsbehälter abzulegen. Dadurch werden unkontrollierte Freigaben und Produktbeschädigungen vermieden.

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